Mit dem exactplanner erkennen Sie deutlich den Verlauf der Geldflüsse aus Ihrer operativen Geschäftstätigkeit
und anhand transparenter Auswertungen behalten Sie stets Ihre Zahlungsfähigkeit im Blick.
Auf das Wesentliche konzentriert, zeigt der Cashflow, ob Ihre Einnahmen aus dem operativen Geschäft die
Ausgaben übersteigen und wie viel am Ende dann noch für die Erfüllung weiterer betrieblicher Ziele übrigbleibt.
Cashflow, eine bedeutende finanzwirtschaftliche Kennzahl
Die Sicherung der finanziellen Stabilität eines Unternehmens ist von zentraler Bedeutung. Hierbei kommt
dem operativen Cashflow eine entscheidende Rolle zu. Indem Sie die Geldströme Ihres Unternehmens für die
kommenden Geschäftsjahre sorgfältig beobachten, stellen Sie die Zahlungsfähigkeit sicher und schaffen
die Basis für nachhaltiges Wachstum.
Eine vorausschauende Planung der Liquidität ermöglicht es, potenzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen.
So können rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um finanzielle Risiken zu minimieren
und die Handlungsfähigkeit Ihres Unternehmens zu erhalten.
Der fortlaufende Überblick über die Zahlungsfähigkeit zeigt, ob Ihr Unternehmen über Jahre hinweg
in der Lage ist, laufende Ausgaben durch Einnahmen aus dem operativen Geschäft zu decken.
Der Cashflow ist dabei ein wichtiger Indikator, da er nicht nur Auskunft über die Deckung der
laufenden Ausgaben gibt, sondern auch offenlegt, welcher Betrag nach Abzug aller Ausgaben
tatsächlich verfügbar bleibt.
Sie bekommen eine klare Einschätzung darüber, wie solide Ihr Unternehmen finanziell aufgestellt
ist und inwieweit es flexibel auf zukünftige Herausforderungen reagieren kann.
Traditioneller und Operativer Cashflow
Grundlagen und Bedeutung des Cashflows
Der Cashflow ist ein zentraler Indikator für den Erfolg Ihres Unternehmens. Im Unterschied zu anderen
betriebswirtschaftlichen Kennzahlen blendet der Cashflow steuertaktische Überlegungen aus und konzentriert
sich ausschließlich auf den tatsächlich generierten Zahlungsmittelüberschuss. Dadurch ermöglicht er
eine objektive Beurteilung der aktuellen Geschäftslage sowie der finanziellen Leistungsfähigkeit
eines Unternehmens.
Die Ermittlung des Cashflows erfolgt als Saldo zwischen den geldwerten Zuflüssen (Einnahmen) und
den geldwerten Abflüssen (Ausgaben) innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Dieses Verfahren erlaubt
es, die Finanz- und Ertragskraft eines Unternehmens klar zu erkennen und nachzuvollziehen. Der
Cashflow bietet somit einen guten Einblick in die Liquidität und die finanzielle Stabilität
des Unternehmens.
Abgrenzung: Zahlungswirksamkeit
Bei der Berechnung des Cashflows werden ausschließlich diejenigen Erträge und Aufwendungen
berücksichtigt, die tatsächlich mit einem Geldfluss verbunden sind. Nicht zahlungswirksame
Buchungen, wie beispielsweise Abschreibungen oder Rückstellungen, bleiben unberücksichtigt.
Auf diese Weise stellt der Cashflow die reale Zahlungsfähigkeit des Unternehmens dar.
Operativer Cashflow
In der Auswertung wird speziell der "Operative Cashflow" betrachtet. Dieser umfasst den
Überschuss oder Fehlbetrag der aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultierenden
Geldflüsse. Der operative Cashflow spiegelt somit wider, wie erfolgreich das Unternehmen
in seinem Kerngeschäft wirtschaftet und ob laufende Aktivitäten ausreichend Liquidität
erwirtschaften.
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit gibt Aufschluss darüber, in welchem Umfang finanzielle
Mittel durch Investitionen in das Unternehmen ab- oder zufließen. Er wird berechnet, indem die
Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben, die direkt aus Investitionstätigkeiten resultieren,
ermittelt wird. Hierzu zählen beispielsweise der Erwerb oder Verkauf von Anlagevermögen sowie
andere langfristige Investitionen.
Das Ergebnis dieser Berechnung zeigt, ob die getätigten Investitionen innerhalb des
betrachteten Zeitraums zu einem positiven oder negativen Kapitalrückfluss geführt haben. Ein
positiver Wert deutet darauf hin, dass durch Investitionstätigkeiten Mittel zugeflossen sind,
während ein negativer Wert bedeutet, dass mehr Kapital für Investitionen aufgewendet wurde
als zurückgeflossen ist.
Free Cashflow
Der Free Cashflow beschreibt die liquiden Mittel, die einem Unternehmen am Ende einer
bestimmten Periode - sei es am Ende eines Planmonats oder eines Planjahres - tatsächlich
zur Verfügung stehen. Diese verbleibenden Mittel können dazu genutzt werden, um alle finanziellen
Verpflichtungen gegenüber dem Kapital, also gegenüber Inhabern, Aktionären oder Gesellschaftern,
zu bedienen.
Der Free Cashflow gibt somit einen Überblick darüber, welche Geldmittel nach Abzug aller
notwendigen Ausgaben und Investitionen zur freien Verfügung stehen und für die Erfüllung
der Kapitaldienste eingesetzt werden können.
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Definition und Bedeutung
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beschreibt die Veränderungen der liquiden Mittel eines
Unternehmens, die aus Finanzierungsaktivitäten resultieren.
Innerhalb eines festgelegten Zeitraums, zum Beispiel einer Planperiode, werden sämtliche
Zu- und Abflüsse von Zahlungsmitteln betrachtet, die im Zusammenhang mit der Aufnahme oder
Rückzahlung von Eigen- und Fremdkapital stehen. Durch die Erfassung dieser Zahlungsströme
wird die finanzielle Struktur des Unternehmens im Hinblick auf Fremd- und Eigenkapital
deutlich.
Analyse der Finanzierungsströme
Bei der Analyse der Geldströme zwischen Kapitalgebern und dem Unternehmen lässt sich
nachvollziehen, in welchem Umfang sich das Verhältnis von Eigenkapital oder Fremdkapital
von Planperiode zu Planperiode verändert.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zeigt somit auf, ob es im betrachteten Zeitraum
zu einer Erhöhung oder einer Minderung von Eigenkapital beziehungsweise Fremdkapital
gekommen ist.
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Bei der Vergabe von Darlehen ist Ihre Bank verständlicherweise daran interessiert, die Kreditrisiken auf ein
überschaubares Maß zu minimieren. Ein zentrales Element dabei ist die sorgfältige Prüfung der Kreditwürdigkeit
des antragstellenden Unternehmens. Neben einem vertrauensbildenden Auftreten des Antragstellers spielen überprüfbare
Daten zur Liquiditätsentwicklung des Unternehmens eine entscheidende Rolle.
Im Speziellen stellt sich für die Bank die Frage, ob der Kreditnehmer während der gesamten Laufzeit des
Darlehens in der Lage ist, die vereinbarten Kapitaldienste fristgerecht zu leisten.
Kapitaldienstgrenze und Kapitaldienstauslastung
Um die verfügbaren Liquiditätsreserven eines Unternehmens festzustellen, empfiehlt sich eine Überprüfung
der Auslastung der sogenannten Kapitaldienstgrenze. Die Kapitaldienstgrenze definiert, wie viel Liquidität dem
Unternehmen maximal für die Bedienung von Krediten zur Verfügung steht.
Die Kapitaldienstauslastung gibt an, wie hoch der Anteil des tatsächlichen Kapitaldienstes im Verhältnis zur
verfügbaren Liquidität ist.
Zum Kapitaldienst zählen sämtliche Zinsaufwendungen, Tilgungsraten und sonstige laufende Verpflichtungen, die
bis zur vollständigen Rückzahlung der in Anspruch genommenen Kredite anfallen.
Die prozentuale Höhe der Kapitaldienstauslastung ist bei der Kreditvergabe von großer Bedeutung. Liegt der
Wert bei bis zu 60 %, wird dies von Banken in der Regel als gute Auslastung betrachtet und entsprechend positiv
bewertet. In solchen Fällen weist die Softwareauswertung eine grüne Ampel auf.
Verschuldungsgrad und Schuldentilgungsdauer
Die Schuldentilgungsdauer in Jahren wird mit folgender Formel ermittelt:
Beim Verschuldungsgrad liegt folgende Formel zugrunde: